Von Geburt an

 Welpen sind das größte Glück

 

eines jeden Züchters

 

Das vom DTK 1888 e.V. in den Zucht- und Eintragungsbestimmungen (ZEB) manifestierte Zuchtziel: „Das Erscheinungsbild des Teckels ist eine niedrige, langgestreckte und muskulöse Gestalt mit herausfordernder Kopfhaltung. Der Bodenabstand soll etwa ein Drittel der Widerristhöhe betragen. Der Teckel soll im Wesen freundlich mit ausgeglichenem Temperament sein, sowie ein passionierter, ausdauernder und feinnasiger Jagdgebrauchshund mit robuster Gesundheit…“ 

Der Moment der Geburt ist etwas Einzigartiges. Nach nur 60 – 63 Tagen Tragezeit kommt ein kleines hilfloses Wesen zur Welt und dieses kleine Geschöpf entwickelt sich in nur 8 Wochen zu einer eigenständigen kleinen Persönlichkeit, zu einem kleinen Hund mit ganz eigenen Charaktereigenschaft.

            

Vegetative Phase (1.-2. Lebenswoche)

Die ersten Wochen verbringen unsere Welpen mir ihrer Mama in einer sogenannten Wurfkiste. Hier können sie die ersten Erfahrungen sammeln und sind noch vor den ersten oft stürmischen Kontakten der restlichen Dackelfamilie geschützt.

           
 
Jetzt ist die Zeit für regelmäßige Welpenbesuche gekommen! (sofern es die Entfernung zum neuen Zuhause zulässt) Sollte es den zukünftigen "neuen Eltern" nicht möglich sein Ihren Welpen öfter zu besuchen, hilft auch schon eine Decke mitzubringen, an dem die Gerüche Ihrer neuen Familie drin sind.
       

 

Übergangsphase (3.Lebenswoche)

In dieser Phase öffnen sich die äußeren Gehörgänge des Welpen, das ermöglicht ihm, auf die vielfältigen akustischen Reize, die auf ihn einströmen zu reagieren. Zur gleichen Zeit entwickelt sich auch der Geruchsinn, sodass durch beschnuppern der Geschwister der erste Kontakt vertieft werden kann. Mit heftigem Schwanzwedeln verleiht der Welpe nun seiner freudigen Erregung Ausdruck, und der Trieb das Lager zu verlassen führt dazu, dass der junge Hund die Erforschung seiner Umwelt aktiv in Angriff nimmt. Im spielerischen Umgang lernt der Welpe Verhaltensweisen, wie z.B. sich auf den Rücken zu werfen als Unterwürfigkeitsgeste, die ihn auf das Leben außerhalb des Wurflagers vorbereitet. Wichtig ist auch der frühzeitige Kontakt zu Menschen. Der Hund muss an den Mensch gewöhnt werden, da die Trennung von der Hundemutter in ca. 8 Wochen bevorstehen. 

          
 
Prägungsphase (4.-7.Lebenswoche)
Das Gebiss der Welpen entwickelt sich sehr schnell. Die jungen Hunde versuchen nun in zunehmendem Maße kleinere Brocken von der Nahrung ihrer Mutter zu ergattern und zu fressen. Die Hündin säugt ihre Kleinen zwar noch, doch sie zieht sich, von den spitzen Zähnen den Welpen belästigt, nach und nach zurück. Der junge Hund wird auf den Menschen geprägt. Es entsteht eine Vertrauensbasis zwischen Mensch und Hund. Der junge Hund lernt während er spielt. Jetzt ist der Kontakt zu seinen neuen Besitzern sehr wichtig. Wir freuen uns auf zahlreiche Welpenbesuche. Dies erleichtert später die Eingewöhnungsphase im neuen Zuhause. Denn ab jetzt sind die zukünftigen "neuen Eltern" keine Fremde mehr! Hat der Welpe in der Prägungsphase einen positiven und liebevollen Kontakt zum Menschen erfahren, so wird ihm der spätere Besitzerwechsel nicht schwer fallen. 
Mit 4-5 Wochen werden dann die ersten Ausflüge durch die Wohnung unternommen. Sehr interessant ist hierbei auch das Zusammentreffen mit dem restlichen Rudel in der Familie. Durch toben und spielen, schmusen und kuscheln werden die Welpen in die Gemeinschaft des Rudels aufgenommen.
     
          
Sozialisierungsphase (8.-12. Lebenswoche)
Obwohl der Welpe mit geschlossenen Augen und Ohren zur Welt kommt, er also in der vegetativen Phase noch ohne Gehör ist, findet er mit Hilfe seines Tastsinns die Zitzen seiner Mutter. Er umschließt mit seinem Mäulchen die Zitzen und bringt durch das Abstemmen mit den Hinterpfoten und das Stoßen mit den Vorderpfoten gegen die Milchquelle den Milchfluss in Gang. Man spricht hierbei von Milchtritt der Welpen. Da man diese Verhaltensweisen auch dann findet, wenn der Dackelwelpe ohne seine Mutter aufwächst und mit der Flasche großgezogen werden muss, kann man davon aus- gehen, dass es sich beim Milchtritt um eine angeborene Verhaltensweise handelt.
Die ersten Lautäußerungen gehören ebenfalls zu den Verhaltensweisen, die angeboren sind. Der Säugling meldet sich, wenn ihm etwas fehlt – z.B. die seinem Mäulchen entglittene Zitze oder die Körperwärme seiner Mutter und Geschwister – mit leisem Fiepen bis hin zum auffordernden Schrei. Die Dackelmutter hört die Laute und ist sofort bemüht, Abhilfe zu schaffen. So sorgt sie unermüdlich für das Wohlergehen der Kleinen.
Der wichtigste Aspekt dieser Phase ist die Einordnung des Welpen in die Gemeinschaft – zum einen in die Familiengemeinschaft mit seinen Geschwistern und seiner Mutter, zum anderen in die Lebensgemeinschaft mit dem Menschen. Solange der junge Hund in seiner Hundefamilie mit seinen Geschwistern, der Mutter, Tanten und Onkeln zusammenlebt, ist er ständigen Rivalitätskämpen ausgesetzt. Den besten Platz, das Spielzeug und andere interessante Dingen gilt es ständig zu verteidigen.
Der Kampf zwischen den einzelnen Hundefamilienmitgliedern um die „Besitztümer" wird mit der Zeit immer intensiver wobei gewisse Rangordnungs- Privilegien sichtbar werden. In der Natur hat der Rüde das letzte Wort, wenn sein Nachwuchs sich streitet. Wo er fehlt muss der Mensch eingreifen und sowohl Lob als auch Tadel aussprechen. Bei Übertretungen von Verboten gibt es eine sehr effektive Art zu strafen: Fassen Sie die Haut des Welpen am unteren Hals (an der Gurgel) und ziehen Sie ihn kurz nach oben. Gerade so viel, dass die Vorderfüße vom Boden weg kommen. Verbunden mit einer klaren Ansage (z.Bsp. "NEIN!") wirkt das Wunder.  Doch nach Möglichkeit sollte man Bestrafungen umgehen. Der kleine Hund braucht sehr viel Lob und Streicheleinheiten.
Von unserem Verhalten ist es abhängig, ob uns der Hund respektiert und uns freudig folgt, oder ob er sich zum feigen Angstbeißer oder gar zu einem aggressiven unberechenbaren Tier entwickelt beendet wird die Prägung des Hundes mit dem Ende der nun folgenden Rangordnungsphase.
Rangordnungsphase (13.-24. Lebenswoche)
Man tut dem jungen Hund keinen Gefallen, wenn man ihn bedingungslos gewähren lässt. Der heranwachsende Dachshund braucht eine führende Hand und Regeln an die er sich halten kann. Er wird in der Rangordnungsphase versuchen Kommandos zu ignorieren und versucht dadurch seinen Willen durchzusetzen. Man sollte hierbei immer bedenken, dass ein Hund der nicht folgt, nicht nur gefährlich lebt, er stellt auch eine Gefahr für seine Umwelt dar.

Pubertätsphase (7.-15. Lebensmonat)
Wenn ihr Hund in die Flegeljahre kommt steht ihnen eine stürmische Zeit bevor, denn mit dem Einsetzen der Geschlechtsreife – Rüden heben erstmalig ihr Bein, bei Hündinnen kommt es zu der ersten Läufigkeit – gehen in dem Hund große Veränderungen vor. Der Dackel ist nun erwachsen, und könnte, wenn der Mensch in nicht daran hindern würde, eine eigene Familie gründen. Begegnen Sie ihrem Hund in dieser Zeit mit viel Verständnis, d.h. freuen sie sich darüber wenn er ihre Nähe sucht und lassen sie ihm seinen Frieden, wenn er alleine sein möchte. Erst nach Abschluss dieser Phase wird sie ihr Hund uneingeschränkt als „Rudelführer" akzeptieren, vorausgesetzt sie haben ihre Erziehungschancen in allen Phasen genutzt.
 
Sie lernen sich zu sozialisieren und befinden sich in der sogenannten Prägungsphase. Mit 8 bis 10 Wochen werden unsere Welpen in Ihre neuen Familien abgegeben. Sie sind dann von der Mutter entwöhnt, geimpft, gechippt und beim DTK (Deutschen Teckelklub 1888 e.V.) registriert.
 

Dachverband des DTK ist der VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen), der wiederum gehört zur FCI (Fédération Cynologique Internationale), der Weltorganisation der Kynologie. Unsere Welpen haben dann Papiere, die sie als reinrassige Teckel ausweisen, und auf denen die Abstammung bis zur 3. Generation nachgewiesen ist.

GOD – DOG
When God had made the earth and sky, the flowers and trees,
He then made all the animals and all the birds and bees.
And when his work was finished not one was quite the same
He said, I´ ll walk this earth of mine and give each one a name.
And so he travelled land and sea and everywhere he went,
a little creature followed him, until his strength was spent.
When all were named upon the earth and in the sky and sea,
The little creature said, Dear Lord, there` s not one left for me.
The Father smiled and softly said, I’ve left you to the end.
I’ve turned my own name back to front
and called you DOG, my friend.

 

 

 
 



 

 

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