Max, der tollste Rottweiler-Dackel der Welt

Schön, dass Du bei uns warst!

14. April1996 - 03. Februar 2012

Steh nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht.

Ich bin wie tausend Winde, die wehen.
Ich bin das diamantene Glitzern des Schnees.
Ich bin das Sonnenlicht aus reifendem Korn.
Ich bin der sanfte Herbstregen.
Wenn Du aufwachst in des Morgens Stille, bin ich der flinke
Flügelschlag friedlicher Vögel im kreisenden Flug.
Ich bin der milde Stern, der in der Nacht leuchtet.

Stehe nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort. Ich bin nicht tot."

(Zitat aus: Penelope Smith, Gespräche mit Tieren.)

 

  Wenn es soweit ist

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält ständig mich wach -
Was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Dass Du sehr traurig bist, versteh ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehn -
muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehn.

Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Mut? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Begleite mich dahin, wohin ich gehn muss.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin mir sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerz und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

Er ist auch jetzt immer "bei uns!"

Max war uns immer ein treuer Gefährte und unseren Welpen immer ein herzensguter "Vater". Wir widmen ihm das folgende Gedicht, das wir von lieben Freunden geschenkt bekamen:

Wer jung ist, hat´s im Leben leicht,
   weil er ganz ohne Müh erreicht,
   dass er geliebt wird.
Auch ein Lackerl
   verzeiht man einem kleinen Dackerl.
 
Wer alt ist, hat´s im Leben schwer.
Man ist kein junges Hunderl mehr.
Die Straße riecht nicht mehr so richtig,
drum wird man öfter mieselsüchtig,
man hat´s im Kreuz, ist viel zu rund,
mit einem Wort, kein junger Spund.
 
Am Bauch lässt man sich ungern kraulen,
weil´s peinlich ist, da muss man jaulen.
Man zittert. Auch wenn´s gar nicht kalt.
Was hilft´s. Man wird schön langsam alt.
Die Füß tun weh. Dann ist man grantig
und gegen die Kollegen hantig.
Die Schnauze wird allmählich grau.
Das Leben kennt man nun genau:
 
Die Menschen, die dich jetzt noch mögen,
tun´s nicht mehr nur der Schönheit wegen.
Die Schönheit nämlich kann vergehn.
Die wahre Liebe bleibt bestehn.
                                                   Trude Marzik

 

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